Kommunalwahl 2026 in Niedersachsen – wir starten durch

Am 13. September 2026 wählt Niedersachsen neue Kommunalvertretungen. Für uns als CDU ist das der Auftakt in eine intensive Zeit, in der wir zeigen wollen, was gute kommunale Politik ausmacht: verlässlich, nah an den Menschen und lösungsorientiert.

Unser Ziel ist klar: Verantwortung übernehmen, anpacken und gemeinsam dafür sorgen, dass unser Landkreis und unsere Gemeinden gut aufgestellt sind.

Sicherheit und Katastrophenschutz

Krisen können jederzeit und oft unerwartet eintreten: Unwetter, Hochwasser, längere Stromausfälle oder andere außergewöhnliche Lagen. Entscheidend ist, dass Städte und Gemeinden darauf vorbereitet sind. Dafür braucht es eine vorausschauende Planung, eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten und einen Katastrophenschutz, der dezentral organisiert ist und auch unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig bleibt.

Gerade im ländlichen Raum bedeutet Sicherheit vor allem eines: Verlässlichkeit in der Fläche. Denn Katastrophenschutz beginnt nicht erst, wenn die ersten Einsatzkräfte ausrücken. Er beginnt mit guter Vorbereitung, klaren Strukturen und einer Gesellschaft, die füreinander einsteht.

Der Heidekreis ist bereits gut aufgestellt – mit starken Feuerwehren, engagierten Ehrenamtlichen und funktionierenden Strukturen. Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen stetig: Extremwetterlagen, Stromausfälle, neue Bedrohungslagen und steigende Einsatzzahlen machen deutlich, dass der Bevölkerungsschutz kontinuierlich weiterentwickelt und an neue Herausforderungen angepasst werden muss.

Darauf kommt es im Heidekreis an:

  • Klare Anlaufstellen im ganzen Landkreis, die im Ernstfall Versorgung, Information und Hilfe bieten.
  • Moderne und einheitliche Warnsysteme – Sirenen, Apps und Informationen müssen zusammenpassen.
  • Einsatzkräfte, die gut ausgebildet, ausgestattet und unterstützt sind.
  • Regelmäßige Übungen und klare Abläufe für den Ernstfall.
  • Stärkung der Eigenvorsorge und des Krisenbewusstseins in der Bevölkerung.
  • Förderung von Nachbarschaftshilfe und ehrenamtlichem Engagement, denn Krisen werden vor Ort gemeinsam bewältigt.

Sicherheit bedeutet auch, dass sich Menschen im Alltag wohlfühlen – auf öffentlichen Plätzen, an Bahnhöfen oder bei Veranstaltungen.

Deshalb gehört dazu:

  • sichtbare Präsenz von Ordnung und Sicherheit,
  • konsequentes Vorgehen gegen Störungen und Kriminalität,
  • das erfolgreiche Sicherheitsbündnis „Räderwerk Heidekreis“ stärken und weiterentwickeln, um organisierte Kriminalität wirksam zu bekämpfen und das Sicherheitsgefühl der Menschen zu erhöhen,
  • eine enge Vernetzung von Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Bundeswehr und weiteren Akteuren des Bevölkerungsschutzes.
  • Präventionsarbeit und frühzeitige Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche stärken, um Gewalt, Extremismus, Sucht und Kriminalität vorzubeugen,
  • die Zusammenarbeit von Schulen, Jugendhilfe, Polizei, Vereinen und

Beratungsstellen weiter ausbauen, damit Probleme früh erkannt und gemeinsam gelöst werden können.

Unser Ziel: Ein krisenfester Heidekreis, in dem man sich sicher fühlt – im Alltag und im Ernstfall. Ein Landkreis, der vorbereitet ist, Verantwortung übernimmt und in schwierigen Zeiten zusammensteht.

Starke Kommunen und eine zukunftsfähige Verwaltung

Verwaltung ist kein Selbstzweck. Sie muss den Alltag erleichtern  und für die Menschen vor Ort effizient und handhabbar sein. Der Heidekreis ist in einer guten Ausgangslage. Gleichzeitig erleben viele Menschen im Alltag lange Bearbeitungszeiten, unklare Zuständigkeiten und komplizierte Abläufe. Dazu kommt ein wachsender Druck: mehr Aufgaben, weniger Personal und begrenzte finanzielle Spielräume.

Die zentrale Frage ist deshalb:

Wie organisieren wir Verwaltung so, dass sie auch in Zukunft leistungsfähig bleibt?

Worauf es ankommt, ist eine Verwaltung, die sich auf das Wesentliche konzentriert und klare Prioritäten setzt, statt immer neue Aufgaben aufzunehmen und dadurch überlastet zu werden. Dafür braucht es schlanke und nachvollziehbare Prozesse, schnellere

Entscheidungen und eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Kommunen.

Digitalisierung ist kein Ziel an sich, sondern soll den Alltag für Bürgerinnen und Bürger sowie für die Mitarbeitenden einfacher, effizienter und serviceorientierter gestalten.

Künstliche Intelligenz ist, was man daraus macht. Wir wollen die Chancen der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz aktiv nutzen, um Verwaltungsprozesse zu vereinfachen, Bürokratie abzubauen und den Service für Bürgerinnen und Bürger weiter zu verbessern. Moderne Technologien sollen Mitarbeitende entlasten und mehr Zeit für die Anliegen der Menschen schaffen.

Konkret heißt das:

  • Dienstleistungen vollständig online nutzbar machen
  • gleichzeitig persönliche Ansprechpartner vor Ort sichern
  • interne Abläufe digital zusammenführen, statt Insellösungen weiterzuführen
  • moderne Arbeitsbedingungen schaffen, um Fachkräfte zu gewinnen
  • Ziel: Eine Verwaltung, die erreichbar ist, verständlich arbeitet und Entscheidungen nicht aufschiebt.

Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

Der Heidekreis lebt von seiner Vielfalt: von starken Handwerksbetrieben, einem leistungsfähigen Mittelstand, familiengeführten Unternehmen, Industrie, Logistik und einem vielfältigen Tourismus. Der Tourismus ist dabei ein wichtiger Teil unserer Wirtschaft. Die Lüneburger Heide im Norden des Kreises, das Aller-Leine-Tal im Süden, unsere

Freizeitparks, die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft sowie zahlreiche Gastgeber und familiengeführte Betriebe machen den Heidekreis zu einer attraktiven Region für Gäste und Einheimische gleichermaßen.

Gerade die vielen kleinen und mittelständischen Betriebe prägen unsere Region. Sie schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze, übernehmen Verantwortung und sind oft seit Generationen in Familienhand. Diese Struktur ist eine besondere Stärke des Heidekreises. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen vor großen Herausforderungen: Fachkräftemangel, steigende Kosten, langwierige Genehmigungsverfahren und zunehmende Bürokratie.

Was unsere Betriebe brauchen, ist vor allem Verlässlichkeit.

  • Genehmigungen, die planbar und zügig erfolgen.
  • Klare Ansprechpartner statt wechselnder Zuständigkeiten.
  • Unterstützung bei Fachkräftegewinnung und Ausbildung.
  • Ausreichend verfügbare und gut erschlossene Gewerbeflächen.
  • Gute Rahmenbedingungen für kleine und mittelständische Unternehmen.
  • Eine starke regionale Wirtschaft mit kurzen Wegen und schnellen Entscheidungen.

Konkret heißt das:

  • Unternehmen aktiv begleiten – nicht nur verwalten.
  • Die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Unternehmen und Ausbildungsbetrieben stärken.
  • Das WelcomeCenter Heidekreis und die Fachkräftegewinnung weiter ausbauen.
  • Die touristischen Angebote des Heidekreises besser vernetzen und die Vermarktung der Region weiterentwickeln.
  • Natur-, Kultur- und Aktivtourismus nachhaltig stärken und die touristische Infrastruktur bedarfsgerecht weiterentwickeln.
  • Die Vielfalt der familiengeführten Betriebe im Gastgewerbe, in der Freizeitwirtschaft und im Tourismus unterstützen.

Unser Anspruch: Der Heidekreis soll ein Standort sein, an dem Unternehmen investieren, Menschen gerne arbeiten und Familienbetriebe eine Zukunft haben.

Unser Ziel: Ein wirtschaftlich starker Heidekreis, der seine Vielfalt bewahrt – mit einem starken Mittelstand, einem leistungsfähigen Handwerk, innovativen Unternehmen und einem Tourismus, der unsere Region ergänzt und bereichert.

Denn die Zukunft des Heidekreises entsteht vor Ort – in unseren Betrieben, in unseren Familienunternehmen und bei den Menschen, die jeden Tag Verantwortung für unsere Heimat übernehmen.

Mobilität im ländlichen Raum

Mobilität entscheidet im Heidekreis über Teilhabe. Ob Arbeit, Arzt, Schule, Ausbildung, Ehrenamt oder Einkauf, vieles hängt davon ab, ob man zuverlässig von A nach B kommt.

Die Realität zeigt: viele Ortschaften sind nur eingeschränkt an den öffentlichen Nahverkehr angebunden, Busverbindungen orientieren sich vielerorts noch überwiegend an der Schülerbeförderung. Für Berufspendler, Seniorinnen und Senioren oder Freizeitangebote fehlen häufig passende Verbindungen. Auch der zunehmende Fachkräftemangel, insbesondere bei Busfahrerinnen und Busfahrern, erschwert den Ausbau des Angebots zusätzlich. Deshalb bleibt das Auto für viele Menschen unverzichtbar,

Die Herausforderung ist klar: Mobilität muss zum ländlichen Raum passen und nicht umgekehrt. Mobilität im ländlichen Raum darf sich nicht allein an Schulzeiten orientieren. Sie muss den Alltag der Menschen abbilden, vom Weg zur Arbeit über den Arztbesuch bis hin zu Freizeit und Ehrenamt. Gleichzeitig braucht Mobilität neue Antworten. Neben einem besseren ÖPNV müssen wir offen für innovative Lösungen sein vom Bürgerbus über flexiblen On-DemandAngeboten bis hin zu den Chancen des autonomen Fahrens.

Darauf kommt es an:

  • ein verlässliches und alltagstaugliches Mobilitätsangebot für alle Generationen,
  • bessere Verbindungen zwischen den Städten und Gemeinden des Heidekreises,
  • eine stärkere Vernetzung von Bus, Bahn, Rufbus und individuellen Mobilitätsangeboten,
  • die Weiterentwicklung der Schienenverbindungen in Richtung Hamburg, Hannover und Bremen und das mit den Menschen vor Ort,
  • moderne Mobilitätsangebote, die auch in kleineren Ortschaften funktionieren,
  • sichere und gut ausgebaute Kreisstraßen und Radwege,
  • Mobilität, die sowohl den Bedürfnissen der Menschen als auch der Wirtschaft gerecht wird.

Deshalb gehört dazu:

den öffentlichen Nahverkehr schrittweise von einem überwiegend auf die Schülerbeförderung ausgerichteten System zu einem flexibleren Mobilitätsangebot für alle Generationen weiterzuentwickeln:

  • den Ausbau von Rufbus- und On-Demand-Systemen weiter voranzutreiben,
  • Fahrpläne besser aufeinander abzustimmen und Anschlüsse verlässlicher zu gestalten,
  • Mobilitätsangebote stärker an den Bedürfnissen von Pendlern, Auszubildenden, Seniorinnen und Senioren sowie Familien auszurichten,
  • Radwege insbesondere zwischen Ortschaften, Schulen, Bahnhöfen und touristischen Zielen gezielt auszubauen,
  • Park-and-Ride- sowie Bike-and-Ride-Angebote an Bahnhöfen und zentralen Haltepunkten zu stärken,
  • digitale Echtzeitinformationen und moderne Buchungssysteme auszubauen,
  • den Fachkräftemangel im ÖPNV bei der zukünftigen Ausgestaltung der Mobilitätsangebote zu berücksichtigen,
  • innovative Mobilitätsformen und neue Technologien – bis hin zum autonomen Fahren – aktiv zu begleiten und den Heidekreis frühzeitig als Modellregion für neue Mobilitätskonzepte zu positionieren.

Gerade in einem Flächenlandkreis wie dem Heidekreis wird es keine einzelne Lösung geben. Wir brauchen ein intelligentes Zusammenspiel aus Auto, Bus, Bahn, Fahrrad und neuen Mobilitätsangeboten. Eine gute Verkehrsinfrastruktur ist zugleich ein entscheidender Standortfaktor. Unternehmen, Fachkräfte und Familien entscheiden sich dort anzusiedeln, wo Arbeitsplätze, Schulen und Versorgungseinrichtungen zuverlässig erreichbar sind.

Auch der Tourismus profitiert von einer guten Erreichbarkeit. Die Lüneburger Heide, das Aller-Leine-Tal und unsere Freizeit- und Erholungseinrichtungen brauchen leistungsfähige Verkehrsverbindungen, damit Gäste unsere Region bequem erreichen können.

Unser Ziel: Eine Mobilität, die im Alltag funktioniert – verlässlich, bezahlbar und passend für den ländlichen Raum. Ein Heidekreis, in dem niemand aufgrund seines Wohnortes von Arbeit, Bildung, medizinischer Versorgung oder gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen wird. Denn Mobilität bedeutet Freiheit und Lebensqualität – in jedem Alter und in jedem Ortsteil unseres Landkreises.

Die Zukunft des Heidekreises entscheidet sich mit unseren Kindern und Jugendlichen. Gute Schulen, eine verlässliche Betreuung und starke Angebote der Kinder- und Jugendarbeit sind die Grundlage dafür, dass junge Menschen gerne hier leben, ihre Chancen nutzen und später in ihre Heimat zurückkehren.

Gleichzeitig stehen unsere Schulen und Bildungseinrichtungen vor großen

Herausforderungen. Der Lehrkräftemangel ist vielerorts spürbar, zahlreiche Schulgebäude müssen saniert und modernisiert werden und die Anforderungen an Schulen nehmen stetig zu. Hinzu kommen veränderte Lebensrealitäten von Kindern und Jugendlichen, die mehr Unterstützung, Orientierung und Präventionsangebote erfordern.

Wir setzen uns deshalb für leistungsfähige und zukunftsfeste Schulen, eine moderne Ausstattung, gute Lernbedingungen und eine starke Schulsozial- und Jugendarbeit ein.

Bildung darf nicht am Wohnort scheitern. Unser Ziel ist ein Heidekreis, der jungen Menschen Perspektiven bietet, Familien unterstützt und beste Voraussetzungen dafür schafft, dass die nächste Generation ihre Zukunft gerne bei uns gestaltet.

Deshalb gehört dazu:

  • Investitionen in Schulgebäude, Sporthallen und moderne Lernumgebungen,
  • eine leistungsfähige digitale Infrastruktur mit verlässlicher Betreuung und Wartung,
  • die Weiterentwicklung der Berufsbildenden Schulen als starke Partner der regionalen

Wirtschaft, sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen Schulen, Handwerk, Unternehmen und Verwaltung,

  • mehr Praktikums-, Ausbildungs- und Orientierungsangebote für Schülerinnen und Schüler,
  • die Stärkung der Jugendzentren, Jugendverbände und ehrenamtlichen Jugendarbeit,
  • die Förderung von Medienkompetenz und verantwortungsvollem Umgang mit digitalen Medien,
  • die Unterstützung von Präventionsangeboten zu Gewalt, Sucht und Mobbing,
  • die stärkere Einbindung junger Menschen in politische Entscheidungen durch Jugendforen, Beteiligungsprojekte und regelmäßige Dialogformate,

Unser Ziel:

Ein Heidekreis, in dem jedes Kind die bestmöglichen Chancen erhält, Schulen moderne Lernorte sind und junge Menschen eine Perspektive für ihre Zukunft sehen. Denn die wichtigste Investition in die Zukunft unseres Heidekreises sind die Menschen, die morgen Verantwortung übernehmen werden.

Gesundheitsvorsorge und Pflege

Die Gesundheitsversorgung ist eines der zentralen Themen im Heidekreis – und wird es in den kommenden Jahren noch stärker werden. Viele Menschen merken schon heute, dass Arztpraxen schwer Nachfolger finden, Wege länger werden, es schwieriger wird, einen Pflegedienst oder Pflegeplatz zu finden

Mit dem im Bau befindlichen Gesamtklinikum Heidekreis steht der Landkreis vor einer der wichtigsten Weichenstellungen für die Zukunft der medizinischen Versorgung. Eines ist klar:

Entscheidend ist, dass das Klinikum erfolgreich startet und langfristig eine hochwertige, verlässliche und wirtschaftlich tragfähige Gesundheitsversorgung sicherstellt.

Das gelingt nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

Darauf kommt es entscheidend an:

  • eine ausreichende und stabile Versorgung mit Fachärzten
  • qualifiziertes Pflegepersonal und medizinisches Personal
  • gute Arbeitsbedingungen, um Personal zu gewinnen und langfristig zu halten
  • funktionierende Abläufe zwischen Klinikum, niedergelassenen Ärzten und weiteren Gesundheitsanbietern

Das Klinikum ist damit nicht nur ein Bauprojekt, sondern ein zentraler Baustein für die Versorgungssicherheit und die Resilienz des gesamten Heidekreises. Gleichzeitig gilt:

Ein zentrales Klinikum allein reicht nicht aus. Die Versorgung in der Fläche muss weiterhin gesichert bleiben. Deshalb braucht es:

  • wohnortnahe medizinische Angebote im gesamten Landkreis
  • Weiterentwicklung bestehender Standorte zu Gesundheitszentren
  • starke hausärztliche Versorgung
  • verlässliche Pflegeangebote vor Ort

Ein besonders wichtiger Punkt ist die Erreichbarkeit im Notfall. Gerade im ländlichen Raum zählt jede Minute.

Darauf muss besonderes Augenmerk gelegt werden:

  • Einhaltung der Hilfsfristen im gesamten Heidekreis
  • so strukturierte Rettungswege, dass das Klinikum aus allen Teilen des Landkreises schnell erreichbar ist
  • ausreichende Verteilung von Rettungswachen und Einsatzmitteln
  • enge Abstimmung zwischen Rettungsdienst und Klinikum

Unser Anspruch:

Die maximale Anfahrtszeit darf nicht zum Risiko werden – weder für Patientinnen und Patienten noch für die Einsatzkräfte.

Familien, Wohnen und Lebensqualität

Der Heidekreis ist ein lebenswerter Landkreis mit starken Dörfern, engagierten Vereinen, viel

Natur und einer hohen Lebensqualität. Gerade Familien schätzen die Nähe, die

Gemeinschaft und die guten Bedingungen, die unser ländlicher Raum bietet. Damit das auch in Zukunft so bleibt, müssen wir die richtigen Rahmenbedingungen schaffen – vom bezahlbaren Wohnraum über verlässliche Kinderbetreuung bis hin zu guten Freizeit- und Bildungsangeboten.

Familien brauchen Planungssicherheit. Wer sich für ein Leben im Heidekreis entscheidet, muss die Chance haben, ein Zuhause zu finden, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren und auf ein gutes Umfeld für Kinder und ältere Angehörige vertrauen zu können. Gleichzeitig wollen wir unsere Orte lebendig halten und die Attraktivität unserer Städte und Dörfer weiter stärken.  

Darauf kommt es an:

  • bedarfsgerechte Ausweisung neuer Bauflächen mit Augenmaß und unter Berücksichtigung der örtlichen Entwicklung,
  • konsequente Nutzung von Baulücken und die Stärkung unserer Ortskerne,
  • Unterstützung von Wohnbauprojekten für Familien, junge Menschen und Seniorinnen und Senioren,
  • verlässliche und bedarfsgerechte Kinderbetreuung sowie der weitere Ausbau von Ganztags- und Betreuungsangeboten, gute Rahmenbedingungen für Tagespflege und Kindertagesstätten,
  • Stärkung der Jugendarbeit, der Familienzentren und der offenen Treffpunkte für Kinder und Jugendliche,
  • barrierefreie und altersgerechte Angebote, damit Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrem Zuhause leben können,
  • stärkere Vernetzung bestehender Beratungs- und Unterstützungsangebote für Familien,
  • Förderung von Ehrenamt, Vereinen und Nachbarschaftsinitiativen, die das gesellschaftliche Miteinander tragen,
  • attraktive Freizeit-, Sport- und Kulturangebote in allen Teilen des Heidekreises,
  • eine gute medizinische Versorgung sowie wohnortnahe Angebote für Pflege und Unterstützung im Alter.  

Familienpolitik beginnt vor Ort. Deshalb wollen wir unsere Kommunen organisatorisch stärken, Bürokratie abbauen rückbauen und den Gemeinden mehr Handlungsspielräume geben. Denn gute Lebensqualität entsteht dort, wo Entscheidungen nah an den Menschen getroffen werden.  

Unser Ziel ist ein Heidekreis, in dem Menschen aller Generationen gerne leben, eine Heimat finden und ihre Zukunft gestalten können – familienfreundlich, bezahlbar und lebenswert.

Ehrenamt, Sport, Vereine und Kultur

Unsere Vereine, Feuerwehren, Chöre, Sportgemeinschaften, Heimatvereine und Kulturinitiativen machen den Heidekreis lebendig. Sie schaffen Zusammenhalt, vermitteln Werte und sorgen dafür, dass Menschen aller Generationen Gemeinschaft erleben.

Gerade im ländlichen Raum sind Ehrenamt und Vereinsleben weit mehr als ein

Freizeitangebot, sie sind das Herz unserer Dörfer und Städte. Ohne die vielen Menschen, die sich Tag für Tag engagieren, wäre vieles nicht möglich.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt: Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist keine Selbstverständlichkeit. Er lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich für andere einsetzen. Deshalb müssen wir das Ehrenamt stärken und die Rahmenbedingungen für Vereine, Sport und Kultur weiter verbessern.

Darauf kommt es im Heidekreis an:

  • Ehrenamtliches Engagement stärker anerkennen und wertschätzen.
  • Bürokratische Hürden für Vereine und Ehrenamtliche abbauen.
  • Beratungs- und Unterstützungsangebote für Vereine weiter ausbauen.
  • Die Gewinnung von Nachwuchs im Ehrenamt fördern und junge Menschen früh an Vereinsarbeit heranführen.
  • Vereine als Orte der Begegnung, Integration und Heimat stärken.
  • Kulturelle Angebote und regionale Traditionen im gesamten Heidekreis erhalten und fördern.
  • Das Ehrenamt als tragende Säule unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts weiter stärken.

Sport verbindet Menschen, fördert Gesundheit und vermittelt wichtige Werte wie Teamgeist, Fairness und Verantwortung. Gleichzeitig sind unsere Sportvereine ein unverzichtbarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens.

Deshalb gehört dazu:

  • Fördermöglichkeiten bündeln und Antragsverfahren einfacher und unbürokratischer gestalten,
  • eine digitale Vereins- und Ehrenamtsplattform schaffen, die Informationen, Fördermöglichkeiten und Veranstaltungen übersichtlich zusammenführt,
  • regelmäßige Ehrenamtskonferenzen durchführen, um die Anliegen der Vereine und Verbände frühzeitig aufzugreifen,
  • die Ehrenamtskarte und die öffentliche Anerkennung für freiwilliges Engagement weiter stärken,
  • die Nachwuchsgewinnung im Ehrenamt durch Projekte an Schulen und die Förderung von Jugendleitungen unterstützen,
  • Vereine bei Digitalisierung, Mitgliedergewinnung und Qualifizierung begleiten,
  • die Schwimmfähigkeit von Kindern gemeinsam mit Schulen und Vereinen fördern,
  • Heimatpflege, Brauchtum und die plattdeutsche Sprache als Teil unserer regionalen Identität fördern,
  • Vereine sowie Veranstalter bei Genehmigungen und Förderanträgen entlasten.

Unser Ziel: Ein lebendiger Heidekreis, in dem Ehrenamt, Sport, Vereine und Kultur die Menschen verbinden. Ein Heidekreis, in dem diejenigen, die Verantwortung übernehmen, die bestmögliche Unterstützung erhalten und in dem Engagement wertgeschätzt wird.

Denn eine starke Gemeinschaft entsteht nicht von selbst – sie lebt vom Engagement der Menschen vor Ort.

Landwirtschaft, Jagd und Forst prägen den Heidekreis wie kaum ein anderer Bereich. Sie sichern Arbeitsplätze, erhalten unsere Kulturlandschaft und leisten einen wichtigen Beitrag für Ernährungssicherheit, Artenvielfalt und den Erhalt unserer Heimat. 

Die vergangenen Jahre haben gezeigt: Steigende Kosten, zunehmende Bürokratie, Extremwetter, Tierseuchen und die Rückkehr des Wolfs stellen den ländlichen Raum vor große Herausforderungen. Gleichzeitig wird der verantwortungsvolle Umgang mit der Ressource Wasser zu einer der entscheidenden Zukunftsfragen für den Heidekreis. Deshalb brauchen unsere land- und forstwirtschaftlichen Betriebe sowie die Jägerschaft wieder mehr Planungssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen.

Darauf kommt es im Heidekreis an:

  • Landwirtschaft als starken Wirtschafts- und Zukunftssektor im Heidekreis weiterentwickeln und bei Genehmigungs- und Förderverfahren durch einen zentralen Ansprechpartner in der Kreisverwaltung unterstützen.
  • Die Weidetierhaltung wirksam schützen und ein praxistaugliches Wolfsmanagement unterstützen.
  • einen festen Agrar-, Jagd- und Forstdialog des Landkreises mit Verbänden und Praktikern etablieren,
  • die Potenziale von Biogas und Biomethan als speicherbare und regionale Energiequellen weiterentwickeln,
  • die Jägerschaft als wichtigen Partner beim Wildtiermanagement, beim Seuchenschutz und beim Erhalt der Artenvielfalt einbinden,
  • die Waldbesitzer bei der Wiederbewaldung und beim Umbau zu klimastabilen Mischwäldern unterstützen,
  • die Arbeit der Wasser-, Boden- und Beregnungsverbände als wichtige Partner für eine nachhaltige Wasserwirtschaft stärken und gemeinsam mit Landwirtschaft, Wasserverbänden und Kommunen eine langfristige Wasserstrategie für den Heidekreis entwickeln, die Speicherung und den sparsamen Umgang mit Wasser fördern und Nutzungskonflikte frühzeitig und partnerschaftlich lösen.

Unser Ziel: Ein starker ländlicher Raum, in dem Landwirtschaft, Jagd und Forst eine Zukunft haben. Ein Heidekreis, der seine Kulturlandschaft bewahrt, regionale Wertschöpfung stärkt und verantwortungsvoll mit seinen natürlichen Ressourcen umgeht.

Eine sichere und verlässliche Energieversorgung ist die Grundlage für Wohlstand,

Arbeitsplätze und Lebensqualität. Gleichzeitig stehen wir vor großen Veränderungen: Die Energiewende, der Ausbau der Stromnetze und die Digitalisierung verlangen nach klugen und praxistauglichen Lösungen.

Der Heidekreis leistet bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung unseres Landes. Bis 2032 müssen rund 2,5 Prozent der Kreisfläche für die Windenergie bereitgestellt werden. Gleichzeitig schränken große Bundeswehrflächen und Truppenübungsplätze die verfügbaren Flächen erheblich ein. Deshalb müssen wir die Energiewende im Heidekreis aktiv gestalten und dafür sorgen, dass die Region und ihre Menschen davon profitieren.  

Echte Akzeptanz entsteht dann, wenn die Menschen vor Ort sehen: Die Energie wird nicht nur bei uns erzeugt, sondern schafft auch einen konkreten Mehrwert für unsere Städte, Gemeinden und Unternehmen.

Darauf kommt es im Heidekreis an:

  • Die Energiewende realistisch, technologieoffen und mit Augenmaß gestalten.
  • Die regionale Wertschöpfung aus Wind- und Solarenergie stärken.
  • Versorgungssicherheit und Netzstabilität gewährleisten.
  • Den Ausbau der Stromnetze und der digitalen Infrastruktur beschleunigen.
  • Mobilfunk und Glasfaser als Standortfaktor für Wirtschaft und Arbeitsplätze verstehen.
  • Energie- und Datennetze als Teil der öffentlichen Sicherheit betrachten.
  • Zukunftstechnologien wie autonomes Fahren und intelligente Logistik frühzeitig ermöglichen.

Deshalb gehört dazu:

  • die Kommunen und Bürgerinnen und Bürger stärker an den Erträgen von Wind- und Solarprojekten beteiligen,
  • den Ausbau der Stromnetze und Umspannwerke aktiv begleiten und beschleunigen,
  • die Potenziale von Biogas und Biomethan als speicherbare und regionale Energiequellen weiterentwickeln,
  • den flächendeckenden Ausbau von Mobilfunk und Glasfaser vorantreiben und bestehende Funklöcher konsequent schließen,
  • die digitale Infrastruktur so ausbauen, dass Feuerwehren, Rettungsdienste und Katastrophenschutz jederzeit sicher kommunizieren können,
  • die Einführung neuer Mobilfunkstandards und leistungsfähiger Datennetze gezielt unterstützen, damit der Heidekreis für autonomes Fahren, intelligente Logistik und digitale Geschäftsmodelle gerüstet ist,
  • die Energie- und Digitalinfrastruktur als entscheidenden Standortfaktor für

Unternehmen und die Gewinnung von Fachkräften begreifen. Das WelcomeCenter Heidekreis zeigt bereits heute, wie wichtig moderne Infrastruktur für die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes ist.  

Gerade in einem Flächenlandkreis wie dem Heidekreis bedeutet guter Mobilfunk weit mehr als schnelles Internet. Er ist ein Sicherheitsfaktor. Einsatzkräfte, Rettungsdienste und Feuerwehren müssen sich jederzeit auf funktionierende Kommunikationsnetze verlassen können – insbesondere in Krisen- und Katastrophenlagen.

Unser Ziel: Ein Heidekreis mit einer sicheren Energieversorgung, leistungsfähigen Strom- und Datennetzen und einer Infrastruktur, die Menschen, Unternehmen und Einsatzkräfte gleichermaßen stärkt.

Denn die Energie- und Netzinfrastruktur von heute entscheidet über die Sicherheit, die Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand von morgen.  


Nachrichten CDU Niedersachsen

Termine CDU Niedersachsen

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner